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Trauma im Körper – Warum unser Nervensystem festhält und wie Heilung möglich wird


"Ich weiß, dass es vorbei ist. Aber mein Körper scheint das nicht zu wissen."

Diesen Satz höre ich immer wieder von Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben. Und genau darin liegt einer der wichtigsten Schlüssel zum Verständnis von Trauma.

Trauma ist nicht einfach eine schmerzhafte Erinnerung.

Trauma ist nicht das, was uns passiert ist. Trauma ist das, was in unserem Nervensystem zurückbleibt, wenn wir das Erlebte nicht vollständig verarbeiten konnten. Dieser Gedanke, der unter anderem von dem Traumatherapeuten Peter A. Levine geprägt wurde, verändert unseren Blick auf Heilung grundlegend.

Denn unser Körper vergisst nicht. Er schützt uns.


Wo steckt Trauma im Körper?

Oft hört man die Aussage, Trauma sitze in unseren Zellen oder sei im Körper gespeichert.

Aus wissenschaftlicher Sicht ist das etwas differenzierter.

Trauma liegt nicht wie ein Fremdkörper in unseren Muskeln oder Organen. Vielmehr verändert eine traumatische Erfahrung die Kommunikation zwischen Gehirn, Nervensystem, Hormonsystem und Immunsystem. Unser Körper entwickelt Schutzmuster, die auch dann bestehen bleiben können, wenn die Gefahr längst vorbei ist.

Deshalb leiden viele Betroffene unter chronischen Verspannungen, Schlafstörungen, Verdauungsproblemen, Herzrasen, Erschöpfung oder Schmerzen, obwohl medizinisch häufig keine eindeutige Ursache gefunden wird.

Der Körper erinnert sich – nicht durch Gedanken, sondern durch seine Reaktionen.

Der Psychiater Bessel van der Kolk beschreibt dies eindrucksvoll in seinem Buch Verkörperter Schrecken (The Body Keeps the Score): Der Körper trägt die Spuren traumatischer Erfahrungen oft weiter, selbst wenn unser Verstand längst weiß, dass wir heute in Sicherheit sind.


Warum bleibt Trauma überhaupt bestehen?

Unser Nervensystem verfolgt nur ein Ziel: Überleben. Sobald wir eine Bedrohung wahrnehmen, aktiviert unser autonomes Nervensystem uralte Schutzprogramme.

Kampf

Ist Verteidigung möglich, mobilisiert unser Körper enorme Energie.

Herzschlag und Atmung beschleunigen sich, Stresshormone werden ausgeschüttet und die Muskulatur spannt sich an.

Flucht

Ist Weglaufen die bessere Strategie, stellt der Körper ebenfalls große Mengen Energie bereit, um möglichst schnell aus der Gefahr zu gelangen.

Erstarren oder Totstellen

Wenn weder Kampf noch Flucht möglich sind, schaltet unser Nervensystem auf einen dritten Überlebensmechanismus. Wir erstarren.

Manche Menschen erleben diesen Zustand wie eingefroren, taub oder von sich selbst getrennt. Der Neurobiologe Stephen Porges beschreibt diesen Zustand im Rahmen seiner Polyvagal-Theorie als eine evolutionär alte Schutzreaktion unseres Nervensystems. Sie ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein intelligenter Überlebensmechanismus.


Wenn die Überlebensreaktion nicht beendet werden kann

Normalerweise kehrt unser Nervensystem nach einer Gefahr wieder in einen Zustand der Sicherheit zurück. Bei einem Trauma gelingt das oft nicht vollständig.

Die Energie, die ursprünglich für Kampf oder Flucht bereitgestellt wurde, bleibt im Nervensystem gebunden. Es bleibt in Alarmbereitschaft oder pendelt zwischen Übererregung und Erstarrung. Genau hier setzt Peter Levine mit seinem körperorientierten Ansatz Somatic Experiencing® an.

Er beschreibt Trauma als eine unvollständig abgeschlossene Überlebensreaktion.

Heilung bedeutet nach seiner Auffassung, dass das Nervensystem diese unterbrochenen Schutzreaktionen nach und nach vollenden darf. Nicht indem wir das Trauma immer wieder erzählen. Sondern indem unser Körper lernt, dass die Gefahr tatsächlich vorbei ist.


Trauma – wenn Emotionen keinen Raum bekommen

Ich persönlich glaube, dass Trauma eng mit Emotionen verbunden ist, die keinen Raum bekommen haben. Mit Gefühlen, die in dem Moment zu groß, zu überwältigend oder schlicht nicht erlaubt waren. Aus wissenschaftlicher Sicht lässt sich sagen, dass unser Nervensystem während einer traumatischen Erfahrung häufig so sehr mit dem Überleben beschäftigt ist, dass Angst, Wut, Trauer oder Hilflosigkeit nicht vollständig verarbeitet werden können. Ich empfinde diese Gefühle wie eingefrorene Emotionen.

Emotionen sind von Natur aus Bewegung. Nicht ohne Grund steckt im englischen Wort emotion das Wort motion – Bewegung. Gefühle wollen gefühlt werden. Sie möchten entstehen, sich ausdrücken und anschließend wieder abklingen. So funktioniert ein gesundes Nervensystem. Doch viele von uns haben früh gelernt:

"Sei nicht so wütend."

"Reiß dich zusammen."

"Wein doch nicht."

"Sei stark."

Also beginnen wir, Gefühle zu unterdrücken. Ich stelle mir das wie ein großes Kanalsystem vor. Jede nicht gelebte Emotion, jeder geschluckte Ärger, jede zurückgehaltene Träne wird nicht wirklich aufgelöst, sondern in dieses innere Kanalsystem geleitet.

Lange funktioniert das scheinbar gut. Doch mit jeder weiteren belastenden Erfahrung füllt sich dieser Kanal ein wenig mehr. Bis irgendwann ein weiterer emotionaler Auslöser genügt.

Dann läuft das System über. Plötzlich brechen intensive Gefühle hervor und wir fragen uns:

"Warum reagiere ich so heftig?"

Vielleicht, weil nicht nur die aktuelle Situation spricht. Vielleicht melden sich auch all die Gefühle, die jahrelang keinen Ausdruck finden durften. Deshalb glaube ich, dass Heilung bedeutet, Emotionen wieder willkommen zu heißen. Nicht indem wir sie ungefiltert an anderen auslassen. Sondern indem wir lernen, sie bewusst wahrzunehmen, zu fühlen und gesund auszudrücken. Zu weinen, wenn wir traurig sind.

Grenzen zu setzen, wenn wir wütend sind. Angst anzunehmen, ohne uns dafür zu schämen.

Freude vollständig zu genießen. Emotionen sind keine Schwäche. Sie sind Ausdruck unserer Lebendigkeit. Sie machen uns menschlich, empathisch und authentisch.


Was passiert bei Heilung?

Heilung bedeutet nicht, die Vergangenheit auszulöschen.

Sie bedeutet auch nicht, dass wir vergessen, was uns widerfahren ist.

Heilung bedeutet vielmehr, dass unser Körper aufhört, so zu reagieren, als würde die Gefahr genau jetzt wieder bestehen. Die moderne Traumaforschung zeigt, dass unser Gehirn und unser Nervensystem ein Leben lang lern- und veränderungsfähig sind. Das gibt Hoffnung. Denn was sich durch belastende Erfahrungen verändert hat, kann sich durch neue, sichere Erfahrungen auch wieder verändern.

Die deutsche Psychiaterin und Traumatherapeutin Prof. Dr. Luise Reddemann, Begründerin der Psychodynamisch Imaginativen Traumatherapie (PITT), beschreibt Heilung als einen behutsamen Prozess. Dabei geht es nicht darum, das Trauma immer wieder zu durchleben, sondern innere Sicherheit aufzubauen, die eigenen Ressourcen zu stärken und dem verletzten Anteil in uns mit Mitgefühl zu begegnen.

Auch der deutsch-schweizer Psychiater und Psychotherapeut Prof. Dr. Andreas Maercker, einer der führenden Traumaforscher im deutschsprachigen Raum, betont, dass Traumafolgen heute gut behandelbar sind. Entscheidend sind sichere Beziehungen, eine schrittweise Verarbeitung des Erlebten und das Wiedererlangen von Selbstwirksamkeit – also das Gefühl, das eigene Leben wieder aktiv gestalten zu können.

Der Arzt und Psychotherapeut Dr. Franz Ruppert, Begründer der Identitätsorientierten Psychotraumatherapie (IoPT), vertritt die Auffassung, dass traumatische Erfahrungen dazu führen können, dass sich unsere Persönlichkeit in unterschiedliche Anteile entwickelt – einen gesunden Anteil, einen verletzten Anteil und Überlebensanteile. Heilung bedeutet nach seinem Verständnis, diese Anteile bewusst wahrzunehmen, ihnen mit Mitgefühl zu begegnen und sie wieder zu integrieren. Auch wenn sein Ansatz in der Wissenschaft teilweise kontrovers diskutiert wird, hat er viele Menschen und Therapeutinnen und Therapeuten in ihrer Arbeit mit Trauma inspiriert.

Der deutsche Neurobiologe Prof. Dr. Gerald Hüther erklärt seit vielen Jahren, wie anpassungsfähig unser Gehirn ist. Neue Erfahrungen können neue neuronale Verbindungen entstehen lassen. Besonders Erfahrungen von Vertrauen, Wertschätzung, Verbundenheit und Sicherheit fördern nach seiner Beschreibung die Entwicklung neuer, gesunder Netzwerke im Gehirn.

Deshalb spielt es in der Heilung eine so große Rolle, dass wir immer wieder Erfahrungen machen wie:

  • Ich bin sicher.

  • Ich werde gesehen.

  • Ich werde angenommen, so wie ich bin.

  • Ich darf fühlen.

  • Ich darf Grenzen setzen.

  • Mein Körper darf loslassen.

Jede dieser Erfahrungen sendet eine neue Botschaft an unser Nervensystem.

Mit jeder Wiederholung entstehen neue Verbindungen im Gehirn. Alte Alarmprogramme verlieren nach und nach an Stärke, während Erfahrungen von Sicherheit immer leichter abrufbar werden. Die Wissenschaft bezeichnet diese Fähigkeit unseres Gehirns als Neuroplastizität.

Für mich ist das eine der hoffnungsvollsten Erkenntnisse überhaupt:

Unser Körper erinnert sich an Verletzungen – aber genauso kann er sich auch an Sicherheit erinnern. Genau darin liegt für mich die Kraft der Heilung.


Epigenetik – Wenn Erfahrungen unsere Gene beeinflussen

Vielleicht gehört die Epigenetik zu den spannendsten Forschungsfeldern unserer Zeit.

Lange glaubte man, unsere Gene seien unser Schicksal. Heute wissen wir:

Nicht die DNA selbst verändert sich. Verändern kann sich jedoch, welche Gene aktiv sind und welche weniger stark abgelesen werden. Genau das beschreibt die Epigenetik.

Stress, Ernährung, Schlaf, Bewegung, soziale Beziehungen und emotionale Erfahrungen können epigenetische Prozesse beeinflussen. Auch Stressreduktion, therapeutische Begleitung und neue Erfahrungen von Sicherheit wirken sich auf biologische Regulationsprozesse aus. Unsere Gene sind also kein starres Programm.

Sie reagieren auf das Leben.


Trauma kann Spuren über Generationen hinterlassen

Ein Forschungsgebiet, das mich besonders fasziniert, ist die transgenerationale Epigenetik.

Heute wissen wir, dass belastende Erfahrungen nicht nur unsere Psyche und unser Nervensystem beeinflussen können, sondern auch biologische Spuren hinterlassen. Die Epigenetik untersucht genau diese Prozesse: Sie erforscht, wie Erfahrungen beeinflussen können, welche Gene aktiv sind und welche weniger stark abgelesen werden – ohne dass sich die DNA selbst verändert.

Internationale Forschende wie Rachel Yehuda, Isabelle Mansuy, Michael Meaney und

Moshe Szyf haben in den vergangenen Jahrzehnten wichtige Erkenntnisse dazu gewonnen. Ihre Arbeiten zeigen, dass schwerer oder lang anhaltender Stress epigenetische Veränderungen auslösen kann und dass solche Veränderungen unter bestimmten Voraussetzungen auch an nachfolgende Generationen weitergegeben werden können. Besonders die Forschung an Nachkommen von Holocaust-Überlebenden sowie Studien zu den Folgen von Hungersnöten und anderen schweren Belastungen liefern überzeugende Hinweise darauf.

Früher glaubte man, wir vererben vor allem unsere Gene. Heute wissen wir: Wir vererben möglicherweise auch, wie unser Körper auf das Leben reagiert.

Für mich ist das ein zutiefst berührender Gedanke.

Vielleicht tragen wir nicht nur unsere eigene Geschichte in uns, sondern auch einen Teil der Geschichte unserer Eltern, Großeltern und früherer Generationen.

Gleichzeitig macht die Epigenetik Hoffnung.

Denn wenn belastende Erfahrungen biologische Spuren hinterlassen können, dann können auch neue Erfahrungen etwas verändern. Ein reguliertes Nervensystem, liebevolle Beziehungen, emotionale Verarbeitung und ein gesunder Lebensstil können epigenetische Prozesse positiv beeinflussen.

Das bedeutet nicht, dass wir die Vergangenheit ungeschehen machen.

Aber wir können die Bedingungen schaffen, unter denen Heilung möglich wird.

Und vielleicht ist genau deshalb jede Heilung mehr als ein persönlicher Weg – sie ist möglicherweise auch ein Geschenk an die Generationen nach uns.


Heilung verändert nicht DNA – aber sie verändert unser Leben

Früher dachte man, unsere Gene bestimmen unser Schicksal und daran lässt sich nichts ändern. Heute wissen wir, dass unser Körper viel anpassungsfähiger ist, als lange angenommen wurde. Die Wissenschaft spricht von Epigenetik und Neuroplastizität – zwei faszinierenden Forschungsgebieten, die uns zeigen, dass Veränderung möglich ist.

Die Epigenetik beschreibt, dass sich unsere DNA zwar nicht verändert, sich aber verändern kann, welche Gene aktiv sind und welche eher "still" bleiben. Unsere Erfahrungen, unser Lebensstil und unser Umgang mit Stress beeinflussen diese Prozesse. Liebevolle Beziehungen, ausreichend Schlaf, Bewegung, gesunde Ernährung, bewusste Atmung und emotionale Heilung können unserem Körper dabei helfen, wieder in ein gesundes Gleichgewicht zu finden.

Die Neuroplastizität wiederum beschreibt die erstaunliche Fähigkeit unseres Gehirns, sich ein Leben lang zu verändern. Neue Erfahrungen schaffen neue Verbindungen zwischen Nervenzellen. Alte, belastende Muster müssen also nicht für immer bestehen bleiben. Unser Gehirn und unser Nervensystem können lernen – und genau darin liegt so viel Hoffnung.

Für mich ist das eine der schönsten Erkenntnisse der modernen Wissenschaft:

Unser Körper erinnert sich an Verletzungen – aber genauso kann er sich auch an Sicherheit erinnern.

Heilung bedeutet deshalb für mich nicht, die Vergangenheit auszulöschen oder so zu tun, als wäre nichts gewesen. Heilung bedeutet, unserem Nervensystem immer wieder neue Erfahrungen zu schenken. Erfahrungen von Sicherheit. Von Verbundenheit. Von Vertrauen. Von Mitgefühl. Mit jedem dieser Momente lernt unser Körper ein kleines Stück mehr, dass die Gefahr vorbei ist. Vielleicht geschieht Heilung deshalb nicht in einem einzigen großen Moment, sondern in vielen kleinen Schritten. Jedes Mal, wenn wir unserem Körper zeigen: Heute bist du sicher., entsteht eine neue Erfahrung – und genau darin liegt die Kraft der Neuroplastizität. Nicht unsere DNA verändert sich. Aber die Art, wie unser Körper lebt, fühlt und auf die Welt reagiert, kann sich verändern. Und das ist vielleicht die hoffnungsvollste Botschaft überhaupt.


Fazit – Warum Heilung so wichtig ist

Deshalb bin ich überzeugt, dass es so wichtig ist, traumatische Erfahrungen nicht ein Leben lang mit sich herumzutragen, sondern ihnen liebevoll zu begegnen und sie Schritt für Schritt zu verarbeiten.

Aus wissenschaftlicher Sicht wissen wir heute, dass ein dauerhaft dysreguliertes Nervensystem den gesamten Organismus belastet. Chronischer Stress beeinflusst unter anderem unser Hormon-, Immun- und Herz-Kreislauf-System und kann langfristig zu Erschöpfung sowie das Risiko für körperliche und seelische Erkrankungen erhöhen.

Aus meiner persönlichen Sicht geschieht dabei noch etwas anderes.

Ich glaube, dass jede nicht vollendete Überlebensreaktion und jede nicht gelebte Emotion wie eine gebundene Lebensenergie im Körper verbleibt. Es ist, als würde der natürliche Energiefluss ins Stocken geraten. Dort, wo unser Nervensystem in Alarmbereitschaft oder Erstarrung verharrt, entsteht ein innerer Stau. Mit der Zeit kostet es unendlich viel Kraft, diesen Zustand aufrechtzuerhalten.

Vielleicht fühlen sich deshalb so viele Menschen erschöpft, obwohl sie ausreichend schlafen. Sie funktionieren, doch ein Teil ihrer Lebensenergie ist noch damit beschäftigt, alte Schutzmechanismen aufrechtzuerhalten.

Für mich bedeutet Heilung deshalb weit mehr, als nur Symptome zu lindern.

Heilung bedeutet, diese gebundene Energie nach und nach wieder ins Fließen zu bringen.

Nicht mit Druck. - Nicht gegen den Körper. - Sondern gemeinsam mit ihm.

Jede Träne, die endlich geweint werden darf.

Jede Wut, die einen gesunden Ausdruck findet.

Jeder Atemzug, der wieder frei fließen kann.

Jeder Moment, in dem sich unser Nervensystem sicher fühlt.

All das schenkt unserem Körper die Möglichkeit, Stück für Stück loszulassen.

Vielleicht ist genau das der tiefste Sinn von Heilung:

Nicht jemand anderes zu werden. Sondern all die Energie zurückzugewinnen, die so lange für das bloße Überleben gebunden war.

Denn in dem Moment, in dem unser Körper nicht mehr permanent schützen muss, entsteht wieder Raum für Lebendigkeit, Gesundheit, Verbundenheit und echte Lebensfreude.


Ich wünsche Dir Heilung bis in die letzte Zelle,

deine Marika Abel

 
 
 

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